Aktuelle Zeit: Montag 19. Februar 2018, 03:04

  • Schon gewusst?
  • Ein Rauchstopp lohnt sich auch noch im fortgeschrittenen Alter.

    Selbst wer seine letzte Zigarette erst als über 60-Jähriger rauche,
    senke sein Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall innerhalb weniger Jahre erheblich,
    berichten deutsche Wissenschaftler im "British Medical Journal".

    Die Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg analysierten Daten von einer halben Million Menschen aus Europa und den USA, die 60 Jahre oder älter waren. Raucher sterben demnach im Mittel fünfeinhalb Jahre früher an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als lebenslange Nichtraucher. Ex-Raucher sterben knapp zwei Jahre früher.

    Auch das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle war bei den Nichtrauchern deutlich niedriger als bei den Rauchern.
    Dabei galt der einfache Zusammenhang: Je mehr Zigaretten jemand konsumierte, desto größer war sein Risiko.

    Auf der anderen Seite sank die Gefahr für ein Herz-Kreislauf-Leiden schon in den ersten fünf Jahren
    nach der letzten Zigarette messbar - selbst wenn die Teilnehmer das Rauchen erst nach ihrem 60. Geburtstag aufgegeben hatten.


    Grundsätzlich gilt: Je früher, desto besser
    Quelle:Spiegel-Online

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