ori (origimone) braucht ein Tagebuch

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origimone

Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von origimone » Donnerstag 4. Mai 2017, 18:46

Tag 21 neigt sich dem Ende. War da was unter den Rädern ...??
Könnte ein Hubbel gewesen sein. Muss ich übersehen haben.
Da liegt er nun.
Platt.
Zweimal drüber: einmal Vorderreifen einmal Hinterreifen.
Wenn ich das platte Ding genau betrachte: sieht aus wie ein ekliges dreckiges Suchtmonster.
Geld das in blauen Dunst aufgeht und krank macht - tötet.
Nee, ich will dich nicht. Nicht mehr. Nie mehr in meinem Leben haben.
Wenns sein muss, fahr ich noch paarmal drüber.
Aber Du, du überfährst mich nicht mehr!


Meine OP Narbe hat sich entzündet. Evtl. wollen sie nochmal schneiden. Das wäre dann das 4. mal in drei Jahren.
Ich mag nicht mehr....
Lg
Ori

Lilli

Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von Lilli » Donnerstag 4. Mai 2017, 18:55

Huhu liebe Ori :freunde

3 Wochen schon wieder - SUPER -

Was hast du gemacht?! Die Sucht überfahren .... mehrfach?! .... Uuuuund du würdest es wieder tun?! .... Oh Oh,.... Fahrerflucht?!
Du kriegst von mir ein Alibi :lach3

Entzündete Narbe - mensch,dass tut mir leid -
Aber .... DU SCHAFFST AUCH DAS !!! - aber dann schreist du nicht mehr "hier" :wink:

:sonnefd

ich drück dir alle Daumen für deine Wundheilung :daumendrueck

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Birgid
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Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von Birgid » Donnerstag 4. Mai 2017, 19:01

Liebe Ori,
herzlichen Glückwunsch zu 3 Wochen und gute Besserung!!!
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origimone

Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von origimone » Donnerstag 4. Mai 2017, 21:18

Danke Biggi!
Ich könnte schon hinterm Gartenzaun bei Dir sein... 115 Tage wären es. Aber wäre hätte Fahrradkette...

Lilli danke fürs Alibi!!! Hihi !


Danke für Eure Besserungswünsche: nehme ich dankend entgegen! Das muss aufhören weh zu tun!

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Mickie
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Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von Mickie » Donnerstag 4. Mai 2017, 21:24

Hi Ori,

erstmal schnell viel Heilenergie vorbeischick, mögen die Schmerzen gehen.

Ach ja und das überfahren, einfach herrlich, klasse klingt wie ein Ende mit der Sucht.

Ich finde du machst das sau gut.

Lieben Gruß

Mickie

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Der von der Eva
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Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von Der von der Eva » Donnerstag 4. Mai 2017, 21:28

Ori,

Nach der Schlägerei mit dem Suchthubbelmonster eine entzündete Narbe? Wie sagt man da normal..."Ihr solltet mal den anderen sehen." :zahn

Gute Verbesserung für die Narbe! Und leg sicherheitshalber noch mal kurz den Rückwärtsgang fürs Monster ein...nur um sicher zu sein. :-)

Gratuliere zu drei Wochen, so wird das!

Alles Liebe,
Robert
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origimone

Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von origimone » Freitag 5. Mai 2017, 13:36

Mickie, ja Ende der Sucht !
ja Robert, du solltest den anderen mal mit meinen Augen sehen!!

Gute Neuigkeiten! Die Schmerzen kommen von einem Bluterguss. Die Heilung verläuft lt. Arzt normal!!!
Feinfeinfein ich freu mich!
Schönes Wochenende!!!

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Birgid
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Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von Birgid » Freitag 5. Mai 2017, 14:24

Hallo meine liebe Ori,
ich freu mich jetzt schon ganz doll wenn du hinter den Gartenzaun kommst. :xenia :xenia
Toll hast du dieses Monster platt gemacht :hehe
Bin eigentlich sehr friedfertig und absolut gegen Gewalt, aber dieses Nikotinmännchen hat keine Schonung verdient!
:enrfp :schatz
Ganz herzliche Grüße
Biggi
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Lilli

Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von Lilli » Dienstag 9. Mai 2017, 18:33

Hallo Ori :freunde
Meine OP Narbe hat sich entzündet. Evtl. wollen sie nochmal schneiden. Das wäre dann das 4. mal in drei Jahren.
Ich mag nicht mehr....
Gute Neuigkeiten! Die Schmerzen kommen von einem Bluterguss. Die Heilung verläuft lt. Arzt normal!!!
Feinfeinfein ich freu mich!
So ist das immer - man kriegt Angst und raucht womöglich und dann ..... ist doch alles soweit gut und man ärgert sich,geraucht zu haben.
Aaaaaber du bist nicht darauf reingefallen und hast die Welle durchgestanden!

Ich freue mich,dass die Heilung normal verläuft. - uuuuund nun schreist du nicht mehr "hier" :lach3

:knuddel

origimone

Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von origimone » Donnerstag 11. Mai 2017, 08:21

Mai. Dieses Frühlingsgrün ist der Knaller! Die Bäume im Wald gegenüber sehen aus wie Waldmeister. Die Bienen summen noch etwas müde. Dazu der blaue Himmel! Ich sitze mit Oma auf dem Balkon. Es ist noch etwas kühl. Deshalb hole ich ihr eine Decke, denn sie ist eingedöst.
Unsere Kaffeetassen klirren leise, als ich mich auf dem kleinen Balkon am Tisch vorbei schlängele. Gut. Sie ist nicht aufgewacht.
Aber was ist das bloß für ein Lärm, der plötzlich am Himmel auf uns zukommt. Es ist zunächst ein leises Grollen zu hören. Ich kneife die Augen zusammen und schirme sie mit der Hand ab, als ich zum Himmel schaue. Dahinten, jetzt kann ich es sehen.
Drei Hubschrauber jagen auf uns zu. Ist ja wie in Manhattan hier. Das Geräusch der Rotoren tut in den Ohren weh. Zwischen den Häuserblocks schaukeln sich die Töne auf. Moment mal : Jagen? Ja, es sieht tatsächlich so aus, als würden die zwei schwarzen Hubschrauber von dem orangenen Hubschrauber gejagt werden. Orangener Hubschrauber. Auffälliger geht es ja wohl nicht. Krass. Drehen die hier einen Film?
Jetzt kommen sie näher und kreisen sogar über den Häuserblocks. Verrückt. Ich sehe, wie ein Mann mit Gewehr ( nee größer – Panzerfaust? ) sich aus dem orangenen Hubschrauber lehnt. Ich muss gleich mal ins Netz schauen, was das für ein Film ist. Oma verschläft alles. Sie war aber auch erschöpft heute.
Ich kann diesen Krach kaum noch aushalten. Es kommt ein weiterer schwarzer Hubschrauber hinter dem Wald hervor, der wiederum auf den orangenen zurast. Eine Rakete löst sich vom Hubschrauber – ich fasse es nicht! Ist das nicht gefährlich. Die Rakete trifft den orangenen Hubschrauber – es gibt einen entsetzlichen Knall. Teile lösen sich und brennen teilweise. Das kann doch nicht sein? Ich bin völlig außer mir! Die Teile fallen vom Himmel. Irgendwo hinten im Waldgebiet – in das schöne Grün. Die anderen Hubschrauber fliegen davon. Es wird leiser. Der Himmel ist wieder leer. Und ruhig. Als wäre nichts gewesen.
Ich höre wieder die Bienen. Ich setze mich neben Oma und nehme ihre Hand. Sie ist kalt. Mir wird bewusst, wie ruhig sie ist. Zu ruhig. Sie atmet nicht. Oma, ich hoffe, es geht Dir gut, wo du jetzt bist. Wir sitzen noch eine Weile so. Als wäre nichts gewesen.

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origimone

Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von origimone » Donnerstag 11. Mai 2017, 18:18

Äh, ok mit gar keiner Reaktion hab ich nicht gerechnet. Meine erste Kurzgeschichte - basierend auf einen meiner Träume....
Na gut. Schulterzuck.

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Mickie
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Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von Mickie » Donnerstag 11. Mai 2017, 18:47

HI Ori,

ich tippe meist erst am Abend in den Tagebüchern, da ich dann am Laptop sitze und eine adäquate Tastatur unter den Fingern haben, Seilzuppeln mit Hilfsgeräten geht ja aber Texte.......

Dein Text hat mich heute früh berührt und ich war sprachlos, weil ich nicht wusste hast du das gerade so erlebt muss ich Beileid wünschen oder oder oder..... Der Text war total spannend geschriebend und doch fand und finde ich nicht so richtig den Zugang um dir passendes zu schreiben, ausser vielleicht mein Beileid wegen der Oma.

Als Traum betrachtet bietet er dann schon viel mehr, Action, Loslassen, Vertrauen, was verbindest du damit.

Sonnige Grüsse mal Schicke

Mickie

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Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von Der von der Eva » Donnerstag 11. Mai 2017, 21:12

origimone hat geschrieben:Äh, ok mit gar keiner Reaktion hab ich nicht gerechnet. Meine erste Kurzgeschichte - basierend auf einen meiner Träume....
Na gut. Schulterzuck.
Ori,

Gratuliere erst einmal zu vier Wochen in Rauchfreuheit! :klasse
Was Deinen fiktiven Text angeht, zunächst einmal ein Tip: Du kannst in Deinem Tagebuch tun und lassen, was Du willst, aber wenn Du zu einem fiktiven Text eine Reaktion erwartest, solltest Du vielleicht versuchen, Deine Leser "abzuholen". Einen fiktiven Text, den Du dann kommentiert sehen willst, hatte wohl im Kontext eines Tagebuches im Entzugsbereicht niemand erwartet, sodaß vielleicht etwas Ratlosigkeit da war. Ein paar einleitende Worte, daß da jetzt ein Text kommt, so etwas wie ein "Klappentext", wären vielleicht nützlich gewesen.

Nachdem ich so ein paar Jahre aktiv in Schreibgruppen verbracht habe, gebe ich gerne ein paar spontane und hoffentlich konstruktive Gedanken ab, wenn Du willst. -Wenn nicht, dann ignoriere bitte den Rest meiner Nachricht.
Im Text fallen mir zwei Dinge auf, von denen ich mich immer wieder frage, ob sie nicht etwas zu viel benutzt werden. Die Ichform und die Gegenwartsform. Beides kommt mir persönlich etwas aufdringlich vor. So wie roter Lippenstift oder hochhackige Schuhe. Ich mag beides gerne, aber ob das immer und überall passend ist, ist die Frage. Speziell der Präsens im vorliegenden Text, ich komm nicht mit, warum der sein muß, außer, um den Leser etwas gewaltsam reinzuziehen. Dabei wäre genug da, um die Neugier zu wecken, finde ich.
Zur Struktur der Geschichte im Text, und die Geschichte ist ja das um und auf an...an einer Geschichte eben:
Eine Identifikationsfigur ist da, und sie ist klar zu erkennen, an der Ichform. Jo. Das war es dann schon. Wir erfahren über diese Figur so gut wie nichts. Ich identifiziere mich nicht mit ihr. Das wäre aber wichtig bei der Identifikationsfigur. Ich habe keine Angst um diese Figur als rundum geschossen wird, ich leide nicht mit ihr, als ihre Großmutter stirbt. Dabei war fast alles da! Die Sache mit der Decke, die war gut, ein klein wenig verschieben, und schon sympathisiert man mit der Identifikationsfigur etwas leichter: Wozu die Decke erst holen? Ein kleiner Akt der Selbstlosigkeit, und schon wirds vielleicht wärmer: Es war ja noch kalt, und deshalb hatte ich mir eine Decke zum Sitzen mitgebracht. Ich breitete die Decke gerade auf, da sah ich zu Oma. Natürlich, nicht einmal eine Weste. Klar. Ich seufzte leise und wickelte sie in die kuschelige Decke.
Mit verschränkten Armen saß ich da und fröstelte leicht, als...
Merkst Du was? Eigentlich nur ganz leicht die Elemente Deines Textes zurecht gerückt, die schon da waren, und schon hat der Leser die Chance, mit der Hauptfigur zu frösteln und sich ritterlich gut zu fühlen. Oder? Wird klar, was ich meine?
Soweit einmal meine fünf Cent zu Deinem Text. Danke dafür. :X

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origimone

Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von origimone » Donnerstag 11. Mai 2017, 21:54

Oh, vielen Dank für Eure Rückmeldungen!

Mickie:
Ich war nur etwas irritiert. Sonst seid Ihr alle immer sofort da! Ja, eine kleine Einleitung hätte geholfen.
Was mich bewegt hat bzw. im Traum bewegt hat?
Zunächst: Die Geschichte musste raus - plötzlich.
Es ist natürlich Verlust dabei. Und auch das Laute, die Gefühle, die mich sehr bewegen - die halten mich davon ab, ganz leise Dinge zu übersehen. Wichtige Dinge.
Es gab im Traum alles nicht wirklich Sinn. Und das Oma gestorben ist oder schon tot war. Ich weiß nicht.
Muss alles noch sacken. Zumindest wegen der Traumdeutung. Insgesamt war die Geschichte aber so spannend, dass ich das aufschreiben wollte.

Robert: Vielen herzlichen Dank! Ich fange mit dem Schreiben völlig neu an. Ganz schlecht war ich immer in deutsch - in Aufsätzen - im Formulieren. Und im richtigen Leben kenne ich fast nur ja und nein - technischer Beruf. Evtl. suche ich deswegen die Herausforderung. Mal etwas aufschreiben. Verbindlicher werden und Gefühle und Gedanken vernünftig verständlich vermitteln.
Ja. Da hast Du gleich ins Schwarze getroffen.
Natürlich fehlt eine Einleitung das hätte Euch geholfen . Aber die Geschichte wollte raus und ich hatte nicht viel Zeit.
Die Geschichte selbst hätte auch mit der Einleitung gewirkt.
Die Ich-Form: Die Geschichte habe ich als Ich selbst erlebt und natürlich kenne ich mich - aber die Leserschaft natürlich nicht. Darum hätte ich mich kümmern sollen. Das Bild aus einer anderen Perspektive darstellen (unbeteiligter Beobachter).
Da hätte ich dann meine Gefühle und Beweggründe sicher reingebracht.
Tatsächlich hatte ich die Geschichte erst in der Vergangenheitsform.
Ich hätte nicht gedacht, das das so kompliziert ist.


Also: Das hilft mir ganz sicher weiter. Vielen Dank für die Kritik!
Vielleicht schreib ich die Geschichte nochmal um. So für mich. Oma ist dann am Ende trotzdem tot.

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Re: ori (origimone) braucht ein Tagebuch

Beitrag von Der von der Eva » Donnerstag 11. Mai 2017, 22:02

Es ist nicht kompliziert, es ist Üüüüüübungssache. :X
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